Auch Bundesrat stimmt CSR-Gesetz zu

Es war nur noch eine formale Hürde, aber auch diese ist nun genommen.

Nachdem ihm das Gesetzesvorhaben als besonders eilbedürftig vorgelegt wurde, stimmte der Bundesrat dem „Gesetz zur Stärkung der nichtfinanziellen Berichterstattung der Unternehmen in ihren Lage- und Konzernlageberichten“ (CSR-Gesetz) am vergangenen Freitag zu (zum entsprechenden Beschluss).

Zuvor hatte der Deutsche Bundestag die sogenannte CSR-Richtlinie in der Nacht auf den 10. März beschlossen (Beitrag „CSR-Berichtspflicht verabschiedet“) und das Gesetz verabschiedet (Vorabfassung der Beschlussempfehlung zum CSR-Gesetz).

Damit ist auch die letzte große Etappe des Gesetzgebungsverfahrens absolviert. Es fehlen nur noch die Unterschrift des Bundespräsidenten und die Veröffentlichung im Amtsblatt, bevor die nichtfinanzielle Berichterstattung für knapp 540 Unternehmen zur Pflicht wird.

Die Anforderungen gelten ab dem Geschäftsjahr 2017 für kapitalmarktorientierte Unternehmen sowie Kreditinstitute und Versicherungsunternehmen. Betroffen sind Unternehmen, die im Schnitt des Geschäftsjahres mehr als 500 Mitarbeiter beschäftigen und deren Bilanzsumme entweder mehr als 20 Millionen Euro beträgt oder deren Umsatzerlöse sich auf mehr als 40 Millionen Euro belaufen.

Das CSR-Gesetz enthält im Vergleich zum Regierungsentwurf einige Änderungen, die Wesentlichen haben wir für Sie zusammengestellt (Beitrag „Änderungen im CSR-Gesetz“). Hier finden Sie einen Überblick zum Stand der Umsetzung.

Weitere Fragen beantworten wir Ihnen gerne: pianowski@bcc-ffm.de, 069 900 2888 10.